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09.03.2017 - COC AG: Verkaufs-Hilfe mit virtuellen Erlebniswelten "Made in Burghausen"
So bescheiden stellt sich das System auf den ersten Blick dar. Was in der Praxis möglich ist, dazu vermitteln Filmchen auf „youtube“ unter dem Stichwort „audi ultra power wall“ einen Eindruck.

So bescheiden stellt sich das System auf den ersten Blick dar. Was in der Praxis möglich ist, dazu vermitteln Filmchen auf „youtube“ unter dem Stichwort „audi ultra power wall“ einen Eindruck.

COC-Vorstand Andreas Bublak. (Fotos: red)

COC-Vorstand Andreas Bublak. (Fotos: red)

COC AG im Burghauser Gewerbepark Lindach betreut das neueste Programm zum digitalen Vertrieb von Neuwagen -

Burghausen.
Auf Knopfdruck erscheinen lebensechte Visionen modernster Technik in „3D“ – beweglich und betretbar. Sogar auf dem Mond: Das Team der COC AG im Gewerbepark Lindach betreut das neueste Programm zum digitalen Vertrieb von Neuwagen eines deutschen Premium-Pkw-Herstellers. Das Burghauser Unternehmen COC mit seinen derzeit rund 200 Mitarbeitern will zudem weiter wachsen und sucht Fachkräfte.

Potenzielle Käufer können so vor ihren Augen nicht nur ein gewünschtes Fahrzeug konfigurieren, sondern es auch von allen Seiten in der jeweiligen Ausstattung betrachten – ob von innen oder von außen. Die Bilder werden mittels einer 3-D-Brille in einem perfekt sitzenden Helm eingespielt, ergänzt durch den passenden Sound. „Exakt 200 Einheiten dieses Programms sind weltweit im Einsatz, darunter in sechs „Flagship-Stores“, also in den Vorzeige-Adressen des Autoherstellers in London, Paris, Berlin, Moskau, Istanbul und Peking“, berichtete kürzlich COC-Vorstand Andreas Bublak der Heimatwirtschaft des Alt-Neuöttinger Anzeigers.

Das Programm ist seit gut vier Jahren auf dem Markt und hat seinen Erfolg im Unternehmen, aber auch bei den Kunden bereits unter Beweis gestellt. Ein stärkerer Absatz von Zusatz-Ausstattungen sei messbar, sagt Bublak. Potenzielle Käufer sehen ihren Wunsch-Wagen nicht in einem zweidimensionalen Aspekt oder auf einem Bildschirm, sondern quasi in echt, zum Greifen nah und in unterschiedlichem Ambiente.

Als Ergänzung zur Entscheidungshilfe für die potenziellen Kunden erlaubt das Programm auch eine Auswertung der gewählten, aber auch der verworfenen Optionen: Welche Präferenzen haben die Kunden? Wer ein bestimmtes Extra in der Ausstattung will, mag vielleicht auch ein anderes dazu. All das sind Entscheidungshilfen für die Fahrzeug-Entwickler, um Präferenzen und Kaufentscheidungen der Kunden in Planung und Entwicklung einfließen zu lassen. Seit dem Start im Oktober 2012 ist das System stets weiterentwickelt worden. „Es ist einfacher in der Handhabung, umfassender in der Leistung und Darstellung der Traum-Objekte“, sagt Bublak: Wie macht sich das gewünschte Auto in einer Stadt-Silhouette? In der Landschaft? Auf der Rennpiste oder gar in einer dreidimensional dargestellten Mondlandschaft?

2018 soll das Vertriebssystem weltweit um 500 Anlagen erweitert werden
Die Entwicklung des Programms ist das Werk vieler Teams mit unterschiedlichem Hintergrund. Vielfach werde die Leistung von den Möglichkeiten moderner Computerspiele getrieben, erklärt Andreas Bublak, bis hin zum Konzept der „Augmented Reality“, also der erweiterten Wirklichkeit. Darunter versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung, die in der Regel alle menschlichen Sinnesmodalitäten anspricht. Bereits im kommenden Jahr soll das Vertriebssystem weltweit um 500 Anlagen erweitert werden.

Aufgabe der Experten bei COC ist die Pflege der Systeme, die Kombination von Modulen und der Support, der einen reibungslosen Betrieb zu garantieren hat. Im Schnitt seien mindestens zwölf Mitarbeiter mit den Programmen befasst, bei Einführung neuer Funktionen können es schon mal bis zu 30 sein.

Und die neue Technologie und das Knowhow zu ihrer an die Kunden angepasste Weiterentwicklung hat Potenzial. Erste Gespräche mit Kunden aus der Industrie, aber auch aus dem Handel seien bereits vielversprechend gelaufen.

Dank der dynamischen und dreidimensionalen Darstellung könnten komplexe Bewegungsabläufe simuliert und analysiert werden, bevor zum Beispiel eine Maschine oder eine komplette Anlage gebaut wird. Oder wenn eine Reparatur ansteht. Oder wenn Mitarbeiter und Kunden auf ein System mit komplexen Bewegungsabläufen eingeschult werden.

Auch die Kombination mit kontinuierlicher Datenerfassung aus real laufenden Anlagen ist vorstellbar. Damit könne ermittelt werden, wie sich komplexe Bauteile im Schadensfall verhalten oder noch vorher, wie sich eine Panne oder ein Schaden anbahnt, um dann rechtzeitig und kostensparend eingreifen zu können.

Auch für den Vertrieb anderer Wirtschaftsgüter, ob mit oder ohne Lifestyle-Charakter, biete das System hervorragende Ansätze, sagt Andreas Bublak. Erste Gespräche mit möglichen Anwendern, vor allem in der Region südöstliches Oberbayern, seien bereits gelaufen. In der Praxis müsse sich aber stets zeigen, für welche Bereiche es im Einsatz sinnvoll und dem Aufwand angemessen sei.

Fachkräfte gesucht und Ausbildungsmöglichkeiten
„Für Ideen und Anfragen ist man bei COC allerdings stets offen“, betont Bublak. Das Unternehmen hat aktuell knapp 200 Mitarbeiter, will aber im kommenden Jahr weiter wachsen. Gesucht werden nicht nur Fachinformatiker und Anwendungsentwickler, sondern technik-affine Mitarbeiter mit einem breiten Hintergrund. Außerdem werden im Unternehmen Lehrlinge im Beruf Fach-Informatiker Systemintegration ausgebildet. Die COC AG verfügt neben dem Stammsitz in Burghausen über Standorte in München, Hannover, Hamburg, Wien und Nürnberg.

Es gehört außerdem zum Credo des IT-Unternehmens, vor knapp 30 Jahren vom Ralf Schuster als Ein-Mann-Betrieb gegründet, Kunden aus einer großen Branchen-Bandbreite maßgeschneiderte IT-Lösungen anzubieten. Kompetenzen bündeln, Ressourcen optimal nutzen, Know-how gewinnbringend teilen – und mit diesen Vorteilen die Kunden überzeugen, das sind die erklärten Leitziele. Nahezu der gesamte IT Lebenszyklus, wie er in Unternehmen vorhanden ist, wird mit IT-Services und Beratung durch die COC AG abgedeckt.

Breit aufgestelltes Leistungsangebot
Das Leistungsangebot erstreckt sich vom Projekt bis hin zum Betrieb und beinhaltet alle Themen vom Training über Infrastruktur und Anwendungsentwicklung bis hin zu Service & IT-Operations. Seit einigen Jahren steht COC außerdem in enger Kooperation mit ISG IT-Services der InfraServ Gendorf. Die InfraServ Gendorf verfügt durch ihre Position als Standortbetreiber des Chemieparks Gendorf über ein eigenes Rechenzentrum und kann damit vor allem bei der Planung, dem Aufbau und der Administration von komplexen IT-Strukturen und Netzwerken eine große Expertise aufweisen.

Weitere Details: www.coc.de

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